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Integrationslaser für die Automation

Integrationslaser sind kompakte Beschriftungssysteme, die sich direkt in bestehende Produktionslinien, Sondermaschinen oder Roboterzellen einbauen lassen. Anders als Tisch- oder Kabinenlaser bestehen sie aus einer separaten Quelle und einem schlankeren Markierkopf, die über ein flexibles Faserkabel verbunden sind: So lassen sie sich auch dort installieren, wo der Platz in der Maschine begrenzt ist.

Wer eine automatisierte Linie plant oder modernisiert, steht oft vor derselben Frage: Wie lässt sich eine zuverlässige, dauerhafte Markierung in den Prozess integrieren, ohne den Produktionstakt zu verlangsamen? Automator antwortet mit einbaufertigen Faser- und CO2-Lasern, die sich über Standardschnittstellen an SPS und Roboter anbinden lassen und auch in anspruchsvollen Fabrikumgebungen stabile Markierungen gewährleisten.


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Automators Integrationslaser für die Automation

FYBRAII-Laser

FYBRAII-Laser – 20 W / 30 W / 50 W – Klasse 4

Faserlaser mit bis zu 32 Hilfsachsen für die Integration mit Robotern oder SPS.
MOPAII-Laser – 20 W – Klasse 4

MOPAII-Laser – 20 W – Klasse 4

Faserlaser für gleichmäßige, kontrastreiche Markierungen, modularer Aufbau.
MOPA3 – 100 W – Klasse 4

MOPA3 – 100 W – Klasse 4

Hochleistungs-Faserlaser für tiefschwarze Markierung und Publikumscodes auf Stahl.
ALPHA CO2-Laser – 10 W / 25 W / 50 W / 100 W – Klasse 4

ALPHA CO2-Laser – 10 W / 25 W / 50 W / 100 W – Klasse 4

Für die Integration auf Kunststoff, Holz, Glas und Karton.

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Was ist ein Integrationslaser und wie funktioniert er

Ein Integrationslaser ist ein Beschriftungssystem, dessen Komponenten bewusst getrennt sind: Ein Hauptblock beherbergt die Laserquelle und die Elektronik, während ein kompakter Kopf mit Galvanometer und Optik die eigentliche Markierung übernimmt. Beide Elemente sind über ein flexibles Faserkabel verbunden. So lässt sich der Kopf genau dort platzieren, wo er gebraucht wird – über einem Förderband, in einer Roboterzelle oder neben einer Bearbeitungsstation –, während die Quelle an einem geschützten Ort bleibt, etwa im Schaltschrank oder außerhalb der Zelle.

In der Praxis übernimmt die Anlagensteuerung den Start der Markierung: Sobald ein Bauteil die richtige Position erreicht (erkannt durch Sensor oder Encoder), löst die SPS den Laser aus, und die Markierung erfolgt innerhalb einer Sekundenbruchteils – auch während sich das Werkstück noch bewegt (Marking on the Fly). Die proprietäre Automator-Software EuGENIUS verwaltet Text, Seriennummern, Datamatrix- und QR-Codes und lässt sich über eine Schnittstelle an ERP- oder MES-Systeme anbinden.

Die verfügbaren Lasertypen für die Integration

Nicht jeder Laser eignet sich für jedes Material – deshalb bietet Automator zwei Technologien für die Integration an:

  • Faserlaser (Yb-dotiert, 1064 nm): die klassische Lösung für Metalle. Lange Lebensdauer der Quelle, gute Strahlqualität und einfache Integrierbarkeit machen ihn zur idealen Wahl für Stahl, Edelstahl, Aluminium, Messing und Kupfer.
  • CO2-Laser: arbeitet mit einer größeren Wellenlänge und eignet sich besonders für organische und nichtmetallische Materialien wie Kunststoff, Holz, Glas oder Verpackungen.

Innerhalb der Faserlaser-Familie unterscheiden sich die Modelle vor allem in Leistung und Anwendungsschwerpunkt: FYBRAII und MOPAII decken die meisten Standardanwendungen ab, während MOPA3 für dunkle, kontrastreiche Markierungen (z. B. Publikumscodes) auf Stahl konzipiert ist.

 

Wie ein Laser in eine Automationslinie integriert wird

Die Integration eines Lasers in eine bestehende oder neu geplante Anlage folgt in der Regel einem ähnlichen Ablauf:

  • Positionierung des Markierkopfs über oder neben dem Bauteil; die Quelle wird separat installiert (z. B. im Schaltschrank).
  • Anbindung an die SPS oder die Robotersteuerung über Standardprotokolle – die Automator-Systeme nutzen unter anderem ein Remote-Schnittstellenprotokoll, kompatibel mit Profinet, Modbus oder TCP/IP.
  • Konfiguration der zu markierenden Inhalte (Text, Seriennummer, Datamatrix, QR-Code) und Anbindung an ERP-/MES-Daten über EuGENIUS.
  • Einbindung in das Sicherheitskonzept der Anlage: Automator-Laser der zweiten Generation verfügen über einen CE-gekennzeichneten mechanischen Zweikanal-Shutter mit Sicherheitseinstufung SIL3-PLE, der den Strahl bei einem sicherheitsrelevanten Ereignis physisch blockiert.

Modelle wie der FYBRAII können bis zu 32 Hilfsachsen ansteuern, nützlich für die Kombination mit Robotern oder zusätzlichen Bewegungsachsen.

 

Wie genau die Integration abläuft, hängt stark von der bestehenden Anlage ab. Automator begleitet den Kunden von der ersten technischen Abstimmung bis zur Inbetriebnahme.

Die Vorteile der Integrationslaser

  • Keine Verbrauchsmaterialien: kein Tinte, kein Lösungsmittel, keine Etiketten – dadurch geringere Betriebskosten.
  • Dauerhafte, abriebfeste Markierung – auch bei Hitze, Vibration und Staub in der Werkshalle.
  • Kompakte, modulare Bauweise: Elektronik und Kühlung sind getrennt, sodass Staub aus dem Lüfter die Platine nicht beeinträchtigt.
  • Hohe Taktraten dank Markierung während der Bauteilbewegung (Marking on the Fly).
  • Einfache Anbindung an Roboter, SPS und ERP-/MES-Systeme über Standardschnittstellen.

 

Welches Modell Sie wählen sollten

Hier eine erste Orientierungshilfe, welcher Integrationslaser am besten zu Ihrer Anwendung passt:

Modell

Leistung

Lasertyp

Typischer Einsatz

FYBRAII

20 / 30 / 50 W

Faserlaser, Klasse 4

Standard-Metallmarkierung, Roboter-/SPS-Integration

MOPAII

20 W

Faserlaser, Klasse 4

Gleichmäßige, kontrastreiche Codes

MOPA3

100 W

Faserlaser, Klasse 4

Tiefschwarze Markierung, Publikumscodes auf Stahl

ALPHA CO2

10 / 25 / 50 / 100 W

CO2-Laser, Klasse 4

Holz, Glas, Karton

 

Sie wissen nicht genau, welches Modell zu Ihrem Material und Ihrer Taktzeit passt? Unser Team berät Sie ausgehend von Ihrem konkreten Bauteil.

Markierbare Materialien

  • Faserlaser: Stahl, Edelstahl, Aluminium, Messing, Kupfer und weitere Metalle.
  • CO2-Laser: Kunststoffe, Holz, Glas, Karton und weitere organische bzw. nichtmetallische Materialien.

 

Anwendungsbereiche in der industriellen Automation

  • Automobilindustrie: Bauteilmarkierung, Fahrgestellnummern (VIN), Rückverfolgbarkeit in der Serienproduktion.
  • Elektronik und Elektrotechnik: Markierung von Leiterplatten, Steckverbindern und Gehäusen bei hohen Taktraten.
  • Medizinprodukte: dauerhafte, normkonforme Markierung für Rückverfolgbarkeit und Qualitätskontrolle.
  • Logistik und Verpackung: Codes und Chargennummern direkt auf der Linie, ohne Prozessunterbrechung.
  • Maschinen- und Anlagenbau: Integration in Sondermaschinen und bestehende Produktionslinien.

Warum Automator wählen

1-2

Zufriedene Kunden

Mehr als 24.000 zufriedene Kunden weltweit.
2-1

Installierte Maschinen

Mehr als 155.000 Maschinen sind installiert und in Betrieb.
3-3

Direkte Tochtergesellschaften

10 direkte Tochtergesellschaften und Händler in mehr als 90 Ländern.
15

Länder

10 direkte Tochtergesellschaften und Händler in mehr als 90 Ländern.

4-1

Jahre der Erfahrung

82 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der industriellen Kennzeichnung.
5-1

Verschiedene Produkte

70 verschiedene Produkte im Katalog, die alle Markierungsanforderungen abdecken.
6-1

Bildverarbeitungssysteme

4 verschiedene Sicht- und Codelesesysteme.
7-1

Zertifizierte Tresore

4 Mal zertifiziert: ISO 9001 ICIM und CISQ, UCIMU (Verband der Werkzeugmaschinenhersteller) und AIDAM (Italienischer Verband für Automation und Mechatronik).
8-1

Gesprochene Sprachen

35 Sprachen werden von unseren Mitarbeitern gesprochen.
9-1

Anwendungsbereiche

224 Anwendungsbereiche, in denen wir tätig sind.
10-2

Experten

Über 120 Markierungsexperten stehen Ihnen zur Verfügung.
11-1

Markierungstechnologien

7 Markierungstechnologien, für alle Anwendungen und alle Oberflächen.
12-1

Proprietäre Software

2 firmeneigene, in Italien entwickelte Software (Laser und Microdot).
13-1

Made in Italy

100% in Italien hergestellt. Und stolz darauf.

14-1

Auswirkungen auf die Umwelt

0 Umweltbelastung: Wir fördern die nachhaltige Entwicklung unserer Technologien und Systeme.

Häufige Fragen

Kann ich einen Integrationslaser in eine bereits bestehende Anlage einbauen?

Ja. Da Quelle und Kopf getrennt sind und über Standardschnittstellen angebunden werden, lassen sich Integrationslaser oft auch in bereits laufende Linien nachrüsten, sofern Platz für den Markierkopf und eine Anbindung an die Steuerung vorhanden sind.

Welche Schnittstellen unterstützen die Automator-Integrationslaser?

Die Systeme kommunizieren über ein proprietäres bzw. Remote-Schnittstellenprotokoll und lassen sich in gängige Industrieumgebungen einbinden; für die Wahl des konkreten Protokolls (z. B. Profinet, Modbus, TCP/IP) empfiehlt sich die Abstimmung mit unserem technischen Team.

Wie sicher sind Klasse-4-Integrationslaser im Dauerbetrieb?

Die Laser der zweiten Generation verfügen über einen mechanischen Zweikanal-Shutter mit Sicherheitseinstufung SIL3-PLE, der den Strahl bei einem sicherheitsrelevanten Ereignis physisch blockiert. Die Einbindung in das Sicherheitskonzept der Gesamtanlage (z. B. Einhausung, Zugangskontrolle) wird je nach Anwendungsfall festgelegt.

Brauche ich für Kunststoff einen anderen Laser als für Metall?

In der Regel ja: Für Metalle eignen sich Faserlaser wie FYBRAII, MOPAII oder MOPA3, während für Kunststoff, Holz oder Glas ein CO2-Laser wie der ALPHA CO2 die bessere Wahl ist.

Der passende Integrationslaser für Ihre Linie

Ob Metall oder Kunststoff, kleine Serie oder Hochtakt-Linie: Automator bietet für nahezu jede Integrationsanforderung eine passende Laserlösung – mit einer technischen Beratung, die Sie von der Planung bis zur Inbetriebnahme begleitet.

Automator Marking Systems
Nill + Ritz CNC-Technik GmbH

Maulbronner Weg 38,

71706 Markgröningen

Deutschland

MWST.: 12593300960

 

Tel: +49 714 593275-25

E-Mail: automator@nill-ritz.de