Integrationslaser sind kompakte Beschriftungssysteme, die sich direkt in bestehende Produktionslinien, Sondermaschinen oder Roboterzellen einbauen lassen. Anders als Tisch- oder Kabinenlaser bestehen sie aus einer separaten Quelle und einem schlankeren Markierkopf, die über ein flexibles Faserkabel verbunden sind: So lassen sie sich auch dort installieren, wo der Platz in der Maschine begrenzt ist.
Wer eine automatisierte Linie plant oder modernisiert, steht oft vor derselben Frage: Wie lässt sich eine zuverlässige, dauerhafte Markierung in den Prozess integrieren, ohne den Produktionstakt zu verlangsamen? Automator antwortet mit einbaufertigen Faser- und CO2-Lasern, die sich über Standardschnittstellen an SPS und Roboter anbinden lassen und auch in anspruchsvollen Fabrikumgebungen stabile Markierungen gewährleisten.
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Ein Integrationslaser ist ein Beschriftungssystem, dessen Komponenten bewusst getrennt sind: Ein Hauptblock beherbergt die Laserquelle und die Elektronik, während ein kompakter Kopf mit Galvanometer und Optik die eigentliche Markierung übernimmt. Beide Elemente sind über ein flexibles Faserkabel verbunden. So lässt sich der Kopf genau dort platzieren, wo er gebraucht wird – über einem Förderband, in einer Roboterzelle oder neben einer Bearbeitungsstation –, während die Quelle an einem geschützten Ort bleibt, etwa im Schaltschrank oder außerhalb der Zelle.
In der Praxis übernimmt die Anlagensteuerung den Start der Markierung: Sobald ein Bauteil die richtige Position erreicht (erkannt durch Sensor oder Encoder), löst die SPS den Laser aus, und die Markierung erfolgt innerhalb einer Sekundenbruchteils – auch während sich das Werkstück noch bewegt (Marking on the Fly). Die proprietäre Automator-Software EuGENIUS verwaltet Text, Seriennummern, Datamatrix- und QR-Codes und lässt sich über eine Schnittstelle an ERP- oder MES-Systeme anbinden.
Nicht jeder Laser eignet sich für jedes Material – deshalb bietet Automator zwei Technologien für die Integration an:
Innerhalb der Faserlaser-Familie unterscheiden sich die Modelle vor allem in Leistung und Anwendungsschwerpunkt: FYBRAII und MOPAII decken die meisten Standardanwendungen ab, während MOPA3 für dunkle, kontrastreiche Markierungen (z. B. Publikumscodes) auf Stahl konzipiert ist.
Die Integration eines Lasers in eine bestehende oder neu geplante Anlage folgt in der Regel einem ähnlichen Ablauf:
Modelle wie der FYBRAII können bis zu 32 Hilfsachsen ansteuern, nützlich für die Kombination mit Robotern oder zusätzlichen Bewegungsachsen.
Wie genau die Integration abläuft, hängt stark von der bestehenden Anlage ab. Automator begleitet den Kunden von der ersten technischen Abstimmung bis zur Inbetriebnahme.
Hier eine erste Orientierungshilfe, welcher Integrationslaser am besten zu Ihrer Anwendung passt:
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Modell |
Leistung |
Lasertyp |
Typischer Einsatz |
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FYBRAII |
20 / 30 / 50 W |
Faserlaser, Klasse 4 |
Standard-Metallmarkierung, Roboter-/SPS-Integration |
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MOPAII |
20 W |
Faserlaser, Klasse 4 |
Gleichmäßige, kontrastreiche Codes |
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MOPA3 |
100 W |
Faserlaser, Klasse 4 |
Tiefschwarze Markierung, Publikumscodes auf Stahl |
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ALPHA CO2 |
10 / 25 / 50 / 100 W |
CO2-Laser, Klasse 4 |
Holz, Glas, Karton |
Sie wissen nicht genau, welches Modell zu Ihrem Material und Ihrer Taktzeit passt? Unser Team berät Sie ausgehend von Ihrem konkreten Bauteil.
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