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Faserlaserbeschrifter

Ein Faserlaserbeschrifter markiert Metalle, Kunststoffe und viele weitere Materialien präzise und dauerhaft – berührungslos und ganz ohne Verbrauchsmaterial wie Tinte, Lösungsmittel oder Kontaktwerkzeuge. Automator bietet faseroptische Lasersysteme für jede Anwendung: vom kompakten Handgerät bis zur vollautomatisierten Integration in Ihre Produktionslinie.

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Inhaltsverzeichnis:

 

Was ist Faserlaser-Beschriftung und wie funktioniert sie?

Ein Faserlaserbeschrifter erzeugt einen Hochleistungs-Laserstrahl über ein faseroptisches System und überträgt ihn präzise auf die Werkstückoberfläche. Im Vergleich zu klassischen Lasersystemen nutzt der Faserlaser ein faserbasiertes Verstärkungsmedium – das sorgt für höhere Effizienz, eine lange Lebensdauer und wenig Wartungsaufwand.

Faserlaser arbeiten mit einer Wellenlänge von 1064 nm. Diese Wellenlänge wird von Metallen besonders gut absorbiert, weshalb Faserlaser bei Stahl, Aluminium und ähnlichen Werkstoffen so präzise Ergebnisse liefern.

Je nach Material und Ziel erzeugt der Laser einen von drei Markiereffekten:

  • Anlassbeschriftung – auf ferritischen Metallen und Titan entsteht durch punktuelle Erwärmung eine farbige Oxidschicht, ohne dass Material abgetragen wird. Ideal für gut lesbare, glatte Markierungen ohne Rauheit.
  • Farbumschlag/Aufschäumen – auf Kunststoffen verändert der Laser die Oberflächenstruktur und erzeugt einen sichtbaren Farbkontrast, meist ohne das Bauteil zu beschädigen.
  • Farbabtrag/Materialabtrag – auf eloxiertem Aluminium, lackierten Teilen oder beschichteten Bauteilen trägt der Laser gezielt die oberste Schicht ab und legt den kontrastierenden Untergrund frei.

 

Faserlaser vs. CO₂-Laserbeschriftung: Die wichtigsten Unterschiede

Faserlaser und CO₂-Laser eignen sich für unterschiedliche Materialien. Faserlaser überzeugen bei Metallen und widerstandsfähigen Werkstoffen durch höhere Präzision und Beständigkeit, während CO₂-Laser ihre Stärke bei Oberflächen ausspielen.

 

Strahlqualität: Faserlaser vs. CO₂-Laserbeschrifter

Die Strahlqualität entscheidet über Energiekonzentration und Präzision. Gemessen wird sie am M²-Wert – je näher an 1, desto fokussierter der Strahl.

  • Faserlaser liegen meist bei einem M²-Wert um 2: ein hochkonzentrierter, stabiler Strahl für präzise, kontrastreiche Markierungen auf Metallen.
  • CO₂-Laser haben einen höheren M²-Wert und damit einen breiteren Strahl – gut für organische und nichtmetallische Materialien, aber weniger detailgenau bei Metallen.

 

Material

Faserlaser

CO2-Laser

PA

möglich

gut

PC (Polycarbonat)

gut

gut

PP (Polypropylen)

möglich

gut

PE (Polyethylen)

möglich

gut

PET

nicht möglich

sehr gut

PPS

möglich

gut

PS (Polystyrol)

möglich

gut

PVC

gut

sehr gut

Epoxidglas

gut

gut

SUS (Edelstahl)

sehr gut

nicht möglich

Fe (Eisen)

sehr gut

nicht möglich

Al (Aluminium)

sehr gut

nicht möglich

Ni (Nickel)

gut

nicht möglich

Cu (Kupfer)

gut

nicht möglich

Au (Gold)

möglich

nicht möglich

Keramik

gut

gut

Si (Silikon)

möglich

möglich

Papier

gut

sehr gut

Gummi

sehr gut

sehr gut

Glas

nicht möglich

sehr gut

Holz

möglich

sehr gut

 

 

 

Wann eignet sich welche Technologie?

  • Faserlaser wählen, wenn: Sie Metalle wie Edelstahl, Aluminium oder Titan dauerhaft und rückverfolgbar kennzeichnen müssen – etwa für Seriennummern, VIN-Codes oder Typenschilder.
  • CO₂-Laser wählen, wenn: Sie überwiegend organische Materialien wie Holz, Papier, Leder oder bestimmte Kunststoffe (z. B. PET) markieren, bei denen der Faserlaser an seine Grenzen stößt.
  • Beide im Einsatz, wenn: Ihre Produktion gemischte Materialien durchläuft – hier lohnt sich eine Beratung zur passenden Kombination.

 

MOPA-Technologie: Was steckt dahinter?

MOPA steht für Master Oscillator Power Amplifier – eine fortschrittliche Variante der Faserlaser-Technologie. Der entscheidende Unterschied: Bei MOPA-Lasern lässt sich die Pulsdauer regeln, statt sie fest vorzugeben.

Diese Kontrolle über die Pulsdauer macht MOPA-Laser besonders wertvoll bei anspruchsvollen Materialien:

  • bessere Ergebnisse auf Kunststoffen und eloxiertem Aluminium
  • saubere Markierung auf beschichteten Oberflächen
  • Schwarzmarkierung auf Aluminium – ein kontrastreicher, dunkler Effekt, der mit Standard-Faserlasern kaum erreichbar ist

Der MOPA3 von Automator setzt genau diese Technologie um und ist die richtige Wahl, wenn Ihre Anwendung mehr Kontrolle und Materialvielfalt verlangt als ein Standard-Faserlaser bietet.

 

Die richtige Laserleistung wählen: 20 W, 50 W oder 100 W?

Die passende Leistungsklasse hängt von Materialstärke, Geschwindigkeit und Anwendung ab:

  • 20 W – geeignet für niedrige bis mittlere Produktionsvolumen und Anwendungen, die vor allem hohe Präzision erfordern.
  • 50 W – die universelle Lösung für Metalle und Kunststoffe bei höherer Geschwindigkeit, geeignet für die meisten industriellen Standardanwendungen.
  • 100 W – für High-Speed-Produktion, tiefe Gravuren (Tiefengravur) und besonders harte Materialien.

Nicht sicher, welche Leistung zu Ihrer Anwendung passt? Unser Team berät Sie auf Basis von Material, Stückzahl und gewünschter Markierungstiefe.

 

Automators Faserlasermarkierungsmaschinen

MOPA3 Faserlaserbeschrifter

MOPA3 Faserlaserbeschrifter

Der MOPA3 Faserlaser ist eine hochmoderne Lösung für die präzise Laserbeschriftung in anspruchsvollen industriellen Umgebungen.

  • Tiefe Anlassbeschriftung mit höchster Genauigkeit
  • Perfekte Markierung von Codes – keine Rauheit, gleichmäßige Ergebnisse
  • Farbige Markierung auf Stahl

Dank hoher Leistung und regelbarer Pulsdauer erzeugt der MOPA3 dauerhafte, kontrastreiche Codes mit makelloser schwarzer Oberfläche – ideal für Branchen mit hohen Anforderungen an präzise und langlebige Markierungen.

 

FYBRAII: Hochleistungs-Faserlaser für Präzision und Langlebigkeit

FYBRAII: Hochleistungs-Faserlaser

Der FYBRAII Faserlaserbeschrifter bietet hohe Leistung und Präzision, indem er einen Laserstrahl durch ein flexibles Glasfaserkabel zur Markierkopf-Einheit überträgt.

  • Nahtlose Integration mit der EuGenius-Markierungssoftware
  • Höchste Flexibilität mit bis zu 32 Achsen und vollständiger Integration mit Robotern oder SPS
  • Verbesserte Sicherheit durch mechanische Sicherheitsaktuatoren mit Doppelkanal

 

Colibrì: Tragbarer Faserlaser für höchste Flexibilität

Colibrì: Tragbarer Faserlaser

Colibrì bietet eine tragbare Faserlaser-Technologie für präzise und sichere Markierungen.

  • Einer der wenigen tragbaren Faserlaserbeschrifter der Laserklasse 1 auf dem Markt – dank geschlossenem Strahlengang sicher im Dauereinsatz, ohne dass der Bediener dem Laserstrahl ausgesetzt wird
  • Perfekt für die Markierung großer Bauteile mit höchster Präzision
  • Fortschrittliche Automatisierung mit bis zu 32 Achsen und vollständiger Robotik-Integration
  • Intuitive Benutzeroberfläche mit der Automator-Software

 

Materialien für die Faserlaserbeschriftung

Der Faserlaser markiert eine breite Palette von Werkstoffen, verhält sich aber je nach Material unterschiedlich.

Industrielle Anwendungen der Faserlaserbeschriftung

Faserlaserbeschrifter kommen in vielen Branchen zum Einsatz, in denen Rückverfolgbarkeit und Dauerhaftigkeit entscheidend sind:

  • Automobilindustrie – Markierung von VIN-Nummern und Motorbauteilen, die auch nach Jahren im Einsatz lesbar bleiben müssen.
  • Medizintechnik – UDI-Kennzeichnung (Unique Device Identification) auf chirurgischen Instrumenten, wo Biokompatibilität und Präzision zählen.
  • Luft- und Raumfahrt – Bauteilkennzeichnung nach strengen Zertifizierungsvorgaben, oft auf Titan oder speziellen Legierungen.
  • Elektronik – Mikrokennzeichnung auf kleinsten Bauteilen wie Mikrochips und Sensoren.
  • Oil & Gas – dauerhafte Markierung von Flanschen und Rohren, die extremen Umgebungsbedingungen standhalten muss.
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Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Faserlaser und CO₂-Laser?

Faserlaser erreichen bei Metallen höhere Präzision und Beständigkeit, CO₂-Laser eignen sich besser für organische und nichtmetallische Materialien wie Holz, Papier oder PET.

Was ist MOPA-Technologie und wann lohnt sie sich?

MOPA (Master Oscillator Power Amplifier) ist eine Faserlaser-Variante mit regelbarer Pulsdauer. Sie lohnt sich bei Kunststoffen, eloxiertem Aluminium und beschichteten Oberflächen sowie für Schwarzmarkierung auf Aluminium.

Wie lange hält ein Faserlaserbeschrifter?

Ein Faserlaserbeschrifter erreicht üblicherweise eine durchschnittliche Lebensdauer von über 100.000 Betriebsstunden bei minimalem Wartungsaufwand.

Wie lässt sich ein Faserlaser in eine automatisierte Linie integrieren?

Automator-Faserlaser lassen sich über SPS/PLC-Schnittstellen und Robotik-Integration in bestehende Produktionslinien einbinden – Modelle wie FYBRAII unterstützen bis zu 32 Achsen.

Welche Laserklassen gibt es und was bedeuten sie für die Sicherheit?

Laser werden nach Sicherheitsklassen eingeteilt. Klasse 1 (z. B. Colibrì) ist durch einen geschlossenen Strahlengang sicher, ohne dass der Bediener dem Laser ausgesetzt wird. Klasse 4 (z. B. MOPA3, FYBRAII) erfordert eine sichere Integration durch den Anlagenbauer gemäß den geltenden Normen.

Wie wähle ich die richtige Laserleistung?

Die Wahl hängt von Material, Produktionsgeschwindigkeit und gewünschter Markierungstiefe ab: 20 W für Präzisionsanwendungen, 50 W als universelle Lösung, 100 W für High-Speed und tiefe Gravuren.

Was ist Anlassbeschriftung?

Bei der Anlassbeschriftung erzeugt der Laser durch punktuelle Erwärmung eine farbige Oxidschicht auf ferritischen Metallen und Titan, ohne Material abzutragen – ideal für glatte, gut lesbare Markierungen.

Automator: Ihr zuverlässiger Partner für Faserlaserbeschrifter

Als Hersteller mit über 80 Jahren Erfahrung in der industriellen Markierung liefert Automator Faserlaserbeschrifter, die Präzision, Effizienz und langfristige Zuverlässigkeit garantieren. Unsere Lösungen sind heute in 224 Branchen im Einsatz – von der Automobilindustrie bis zur Medizintechnik.

Anders als viele spezialisierte Anbieter deckt Automator alle wichtigen Markierungstechnologien unter einem Dach ab: Laser, Mikropunkt, Rollprägung und Heißprägung. So finden Sie bei uns die passende Lösung, unabhängig davon, welches Material oder welche Anwendung Sie haben.

Kontaktieren Sie uns noch heute, um mehr über unsere Faserlaserbeschrifter zu erfahren und Ihre Produktion zu optimieren!

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Nill + Ritz CNC-Technik GmbH

Maulbronner Weg 38,

71706 Markgröningen

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P. MWST.: 12593300960

 

Tel: +49 714 593275-25

E-Mail: automator@nill-ritz.de